Wirtschaft trifft Politik und Verwaltung

Unternehmen gestalten das Quartier ganz maßgeblich mit, ob als Arbeitgeber, Experte, Investor, Sponsor, Ideengeber, Vermieter oder Nachbar. Winston Churchill hat mal gesagt: „Manche halten den Unternehmer für einen räudigen Wolf, den man totschlagen müsse; andere meinen, er sei eine Kuh, die man ununterbrochen melken könne; nur wenige sehen in ihm ein Pferd, das den Karren zieht.“ Unternehmen können viel für das Quartier tun. Was aber muss für die Unternehmer getan werden? Was brennt ihnen auf den Nägeln? Was wollen sie wissen? Über was wollen sie mal Luft ablassen? „Wirtschaft trifft Politik und Verwaltung “ hat den Unternehmern jetzt die Gelegenheit gegeben, mit Vertretern aus der Verwaltung und der Stadtvertretung ins Gespräch zu kommen. Ideen, Sorgen, Lob und Kritik bekamen in der Kiez-Akademie, unserem neuen  Projektbüro, einen Raum.  Auch Oberbürgermeister Silvio Witt, der übrigens im Quartier wohnt, nahm sich die Zeit. Dabei gab es eine spannende Diskussion und die Erkenntnis, dass viele Unternehmer sehr positiv zum Norden der Stadt stehen und sich stark mit dem Quartier identifizieren. Die Veranstaltung diente natürlich auch dem Gedanken der Vernetzung. Lokale Ökonomie funktioniert nur, wenn sich die Unternehmen untereinander kennen und vernetzen. Lokale Ökonomie lebt durch Nähe. Das heißt räumliche Nähe und emotionale Nähe zum Kunden und seinen Bedürfnissen. Lokale Ökonomie funktioniert durch Vertrauen. „Es ist schön, wenn die Verkäuferin beim Bäcker vor Ort weiß, dass man gern Mohnschnitten isst“, sagte Oberbürgermeister Silvio Witt. Für die politischen Vertreter war die Veranstaltung wertvoll, weil sie Hinweise und ein Stimmungsbild mitnehmen konnten. Die Veranstaltungsreihe „Wirtschaft trifft…..“ soll natürlich mit anderen Gästen bald fortgesetzt werden.